Forschung und Nachhaltigkeit mit digitalen Produkten vermark
as Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF e. V.) in Müncheberg beschäftigt sich mit der wissenschaftlichen Erforschung von Agrarlandschaften und der Entwicklung ökologisch und ökonomisch vertretbarer Landnutzungssysteme. Im Kontext einer europaweiten Kooperation mit 33 Instituten wurde am ZALF eine Software entwickelt, mit deren Hilfe die Nachhaltigkeit ländlicher Räume bewertet werden kann. Zusammen mit Metaplan wurden erste Strategien zur Verbreitung und Vermarktung ausgearbeitet.
Von der im Projekt „SENSOR - Methoden für die Nachhaltigkeitsprüfung multifunktionaler Landnutzung im Europäischen Raum" entwickelten Software verspricht sich das Institut gute Marktchancen. Mit der Software können weitreichende politische Entscheidungen vorab bewertet werden wie die Frage nach den ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen der EU-Förderung des Anbaus erneuerbarer Energien auf die Entwicklung ländlicher Regionen.
Nachhaltigkeit richtig vermarkten Um die Nutzung und Verbreitung der Software voranzutreiben, standen verschiedene Vermarktungsstrategien zur Diskussion: Will das Zentrum die Software selbst vermarkten? Will man mit anderen Instituten kooperieren? Will man eine Firma für die Vermarktung gründen? Wissenschaftler, Direktorat und Verwaltung erörterten mit den Metaplan Beratern die Marktpotentiale der Software, das Für und Wider unterschiedlicher Vermarktungsstrategien und den Aufwand der verschiedenen Optionen. Im moderierten Prozess der diskursiven Beratung wurden die jeweiligen Möglichkeiten abgewogen und auf eine solide Entscheidungsgrundlage gestellt. Die anstehenden Arbeitsschritte wurden genau beschrieben und Verantwortliche für die Aufgabenbereiche bestimmt.