Aus organisationstheoretischer Perspektive beleuchten Frank Ibold und Hansjörg Mauch die Einrichtung von Shared Services Centers in Unternehmen. Abteilungen, die in Forschung, Entwicklung und Accounting konzernweite Dienstleistungen in Konkurrenz zu externen Anbietern bereitstellen, stehen meist vor einem Dilemma. Sollen sie das eigene Betriebsergebnis unter allen Umständen optimieren oder aber Rücksicht auf Loyalitäten zum Mutterkonzern nehmen.
In ihrem Aufsatz in dem von Frank Keuper und Christian Oecking herausgegebenen Sammelband erörtern die beiden Metaplaner das Organisationsprinzip der „losen Kopplung“. Mit seiner Hilfe können Shared Services Centers besser Aushandlungsprozesse in Gang setzen, die helfen, ein Gleichgewicht zwischen den meist konträren Orientierungen zu finden, denen solche Abteilungen unterworfen sind.
Frank Keuper, Christian Oecking (Hrsg.) Corporate Shared Services – Bereitstellung von Dienstleistungen im Konzern, Wiesbaden 2006. |