Was ist ein Workshop - und was ist keiner?

In der englischen Wortbedeutung ist ein „Workshop“ ursprünglich die Werkstatt eines Handwerkers. Im Deutschen werden unter dem Begriff höchst unterschiedliche Formen der Arbeit in Gruppen vermischt. Unkoordinierte Diskussionen, Präsentationsschlachten, Belehrungsmonologe aber auch Expertenvorträge mit Fragerunde werden immer wieder als Workshops bezeichnet­, auch wenn diese keine der Charakteristika eines Workshops im Sinne von „Werkstatt“ aufweisen.

Ein Workshop ist demnach etwas anderes als ein Seminar, bei dem die Vermittlung von Kenntnissen oder Wissen im Vordergrund steht. Auf einem Workshop geht es um mehr als nur um Vermittlung und Austausch. In moderierten Workshops kommen Menschen zusammen, die gemeinsam Strategien entwickeln, Probleme lösen oder voneinander lernen wollen. Je stärker dabei Interaktionen zwischen den Teilnehmern ausgelöst werden und je weniger Vorbereitetes präsentiert wird, desto mehr neue Erkenntnisse gewinnen die Teilnehmer durch das Lernen voneinander.

Die Entwicklung von Workshop-Methoden sind maßgeblich vom Unternehmen Metaplan beeinflusst worden. Von ersten Ansätzen in "interdisziplinären Planungsteams" bis hin zu den heutigen Online-Workshops bauen die Planung und der Ablauf eines klassischen Workshops auf unserer langjährigen Erfahrung und empirischer Testung auf.

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