Ein Moderator ist nicht neutral. Er führt die Teilnehmer und gibt dem kollektiven Denken eine Struktur. Er will zu Einsichten verhelfen und neue Handlungsmöglichkeiten eröffnen.
Die Rolle des Moderators ist keinesfalls die eines unterhaltsamen Conferenciers, der die Unterhaltung einfach in Gang hält. Er sorgt für eine disziplinierte Diskussion, hat die entscheidenden Arbeitsschritte vorüberlegt und strukturiert die Inhalte vor. Außerdem macht er Widersprüche sichtbar und baut Verständigungsbrücken zwischen den Akteuren.
Die Moderation verlangt zugleich nach einem Organisator, Didaktiker und Gesprächsführer. Moderatoren, die sich damit begnügen unter Berufung auf ihre Neutralität, nur das Wort zu erteilen und das Gesagte mitzuschreiben bringen das kollektive Denken nicht weiter. Ein Gespräch zu moderieren ist nicht Selbstzweck für den Moderator. Als Moderatoren sehen wir uns in einem Modus der Beratung arbeiten, die unseren Kunden einen greifbaren Mehrwert bietet.