Organisationen müssen zunächst ’dekonstruiert’, also verstanden werden, bevor neu konstruiert werden kann.
Dies setzt eine vertiefte Kenntnis der formalen und informalen Strukturen voraus und wie diese zusammen greifen. Formale Strukturen umfassen drei wesentliche Aspekte: Programme, Hierarchien und Entscheidungsträger.
Bei den informalen Strukturen geht es um nicht messbare Aspekte wie ‚vested interests‘, Machtausstattung, Mikropolitik an relevanten Schnittstellen sowie um vertrauensfördernde oder -gefährdende Mechanismen.
Einsatzmöglichkeiten liegen in der Neu- oder Umgestaltung (organisational design) genauso wie in der Bewältigung von wiederkehrenden Aufgaben und Konflikten, die in Unternehmen strukturbedingt anfallen (organisational maitenance).
Diskursives Vorgehen schafft Handlungsspielräume für die Konzeption und Umsetzung beider Aufgabenstellungen. |